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Besserer Tierschutz EU-weit geplant

Die Europäische Kommission hat eine neue Strategie für ein umfassendes Tierschutzrecht in der EU verabschiedet. Damit soll auch verhindert werden, dass die Mitgliedstaaten, in denen laxe Vorschriften gelten, Wettbewerbsvorteile haben.

Als Beispiel nannte der zuständige EU-Kommissar John Dalli die mangelnde Umsetzung des Verbots der Käfighaltung für Legehennen durch einige EU-Länder. Das habe deutlich gemacht, dass in verschiedenen Mitgliedstaaten nach wie vor Probleme beim Tierschutz bestünden, sagte Dalli am 19. Januar. 

2006 verabschiedete die Kommission erstmals eine Tierschutzstrategie, den Aktionsplan der Gemeinschaft für den Schutz und das Wohlbefinden von Tieren 2006-2010. In der EU werden  etwa zwei Milliarden Vögel (Hühner für die Fleischproduktion, Legehennen, Truthühner, Enten und Gänse) und 300 Millionen Säugetiere (Kühe, Schweine, Schafe) in landwirtschaftlichen Betrieben gehalten. Zudem gibt es schätzungsweise etwa 100 Millionen Hunde und Katzen. [mbu]


EU-Strategie zum Tierschutz