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BirdLife-Forderungen an die Dänische Ratspräsidentschaft

Der Verband erwartet von den Dänen im ersten Halbjahr 2012 ihren Einsatz für mehr Geld für LIFE, den Seevolgel-Aktionsplan und die ökologische Nachhaltigkeit von Biomasse und zur indirekten Landnutzungsänderung.

Zum Jahreswechsel hat Dänemark die sechs monatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Da Dänemark als „alter Mitgliedstaat“ diese schon häufiger innehatte, knüpft BirdLife große Erwartungen an den „alten Hasen“. So hoffen der Umweltdachverband und seine nationalen Partnerverbände, dass die anstehenden Reformen für die Haushalts-, Agrar-, Fischerei- und Strukturpolitik nachgebessert werden. Bis 2013 müssen die Verhandlungen abgeschlossen sein, damit sie wie geplant 2014 in Kraft treten können.
Zum einen fordert BirdLife die Verbesserung der Finanzierung der Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie und des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000entsprechend ihrer Vorschläge. .  Weitere Erwartungen an die dänische Ratspräsidentschaft sind die Beratung und Verabschiedung des Seevogel-Aktionsplans. Dieses sollte schon unter der vorherigen polnischen Ratspräsidentschaft geschehen, doch die Kommission wird den Plan trotz ihrer Versprechen erst dieses Frühjahr vorlegen. Des Weiteren erhofft sich BirdLife, dass die Dänen die Kommission drängen, Kriterien zur ökologischen Nachhaltigkeit von Biomasse und zur Berücksichtigung der sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen vorzulegen sowie die Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz zu erhöhen. Auch trägt Dänemark bei den Vorbereitungen der EU-Beiträge zur nächsten Vertragsstaatenkonferenz (COP11) der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) im Oktober 2012 in Indien mit Verantwortung. Zypern als nächster Ratspräsident hat weniger Erfahrung und daher Dänemark um Unterstützung gebeten. [tg]


BirdLife Forderungen

NABU-Artikel zu BirdLife-Forderungen