Karte der EU
 
 

Konsultation über nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster

Die EU-Kommission hat eine neue Konsultation gestartet, um zu prüfen, inwieweit die schon vorhandenen Initiativen für „grüne Produkte“ durch strengere Systeme ersetzen werden könnten. Sie läuft bis zum dritten April 2012.

 

In der Konsultation werden eine Reihe von Möglichkeiten zur Aktualisierung und Verstärkung des EU-Ansatzes für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster und zur Verstärkung der Ressourceneffizienz berücksichtigt. Zurzeit existieren viele verschiedene politische Mechanismen um die Nachhaltigkeit eines Produkts aufzuzeigen. Zum Beispiel das Ökodesign, die Energie-Kennzeichnung, GPP und das EU Ökolabel. Außerdem gibt es unzählige nationale oder von Organisationen vergebene Kennzeichen. Die EU-Kommission schlägt unter anderem vor, ein neues verbindliches System zur Kennzeichnung der Produkte einzuführen. Ein anderer Vorschlag betrifft die bessere Kommunikation der unterschiedlichen schon vorhandenen Instrumente. Hierzu bittet die EU-Kommission um die Meinung der Bevölkerung. Es werden außerdem Ideen gesucht, wie man die Menschen zu einem nachhaltigerem, weniger materiellen Lebensstil und nachhaltigeren Produktionsprozessen anregen könnte. Denn bisher scheint es zu wenige Anreize gerade für eine nachhaltige Produktion zu geben, was ihren geringen Anteil an der Gesamtproduktion zeigt. [tg]


Zur Konsultation