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Europäische Bürgerinitiative für Bodenschutz

Obwohl nachhaltige Landnutzung und Bodenschutz Ziele des 7. Umweltaktionsprogramms sind, stehen Böden unter wachsendem Druck. Darauf wies das europäische Umweltbüro (EEB) anlässlich des Weltbodentages 2015 am Samstag hin. Anfang des nächsten Jahres startet die Initiative „People4Soil“ eine 12 Monate dauernde Petition für die Verbesserung des europäischen Bodenschutzes.

Die Initiative umfasst 150 Organisationen, darunter auch das EEB und der Deutsche Naturschutzring, und setzt sich für die Einführung eines wirksamen europäischen Bodenschutzes ein. Sie fordert spezifische Gesetzte für den Bodenschutz, Schutzprinzipien und Regelungen für alle EU-Mitgliedstaaten und dass Europa Boden zum Gemeingut erklärt.

„Wir bereiten den Boden, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit der Problematik beschäftigen. Boden ist Privateigentum aber erbringt Leistungen für alle. Gemeinsame Europäische Regeln werden benötigt, um den Verlust dieser Schlüsselressource zu verhindern“, sagte Tiziano Cattaneo, Kampagnenkoordinator von People4Soil.

Der Vorschlag der Bodenschutz-Rahmenrichtlinie ist 2014, nach acht Jahren Stillstand wegen einer Minderheit von EU-Mitgliedstaaten, zurückgezogen worden. Die bestehenden EU-Regelungen können kein angemessenes Schutzniveau für alle Böden in Europa gewährleisten. [ej]


Mitteilung des EEB

www.people4soil.eu