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Bienen sterben weiter durch Pestizide

Die EU-Landwirtschaftsminister haben sich bei ihrem Treffen am 28. Januar in Brüssel nicht darauf einigen können, die sogenannten Neonikotinoide zu verbieten. Diese sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mit verantwortlich für das Sterben ganzer Bienenvölker.

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA forderte deshalb, diese hochgiftigen Pflanzenschutzmittel, mit denen Saatgut gebeizt wird, zu verbieten. Zwar wirken die Neonikotinoide laut EFSA-Studie nicht unmittelbar tödlich auf die Bienen. Aber diese verlören ihren Orientierungssinn und fänden nicht zurück in den Bienenstock.

Auch Abgeordnete des Europäischen Parlaments sprachen sich für ein Verbot der Pestizide aus. Der zuständige EU-Kommissar Tonio Borg hält trotz der beunruhigenden Schlussfolgerungen der EFSA-Studie weitere wissenschaftliche Untersuchungen für notwendig. Am 31. Januar beraten Experten weiter über mögliche Maßnahmen zum Schutz der Bienen. [mbu]



Ergebnisse des EU-Agrarrates

EFSA zu Neonikotinoiden