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Kritik am spanischen Klima- und Energiekommissar

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat mit dem Vorschlag, Miguel Arias Cañete als Klima- und Energiekommissar zu ernennen, unter Umweltorganisationen und EU-Abgeordneten Aufsehen erregt. Der ehemalige spanische Agrar- und Umweltminister hält 2,5 % der Aktien von Petrolífera Ducar, einer Firma für Schifftreibstoffe.

Bereits letztes Jahr trat er in einem Konfikt zwischen Spanien und UK um die Auftankung von Schiffen vor der Küste Gibraltars für die Interessen des Unternehmens ein. In Spanien hatte der ehemalige Agrar- und Umweltminister Aufsehen wegen sexistischer Kommentare gegenüber einem politischen Rivalen im Fernsehen erregt. Umweltorganisationen hoffen auf eine kritsche Überprüfung der EU-Kommissare durch das EU-Parlament während der Befragungen zwischen dem 29. September und dem 7. Oktober. Erst wenn das Parlament zustimmt, wird die EU-Kommission ernannt. [sl]


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