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EU-Ressourceneffizenz: Auf dem Weg zur ressourceneffizientesten Region?

Das Projekt greift die aktuelle europäische Energie- und Ressourcenpolitik auf und richtet den Fokus dabei besonders auf Energie- und Ressourceneffizienz. Es geht davon aus, dass diese Politikfelder in den nächsten Jahren politisch äußerst relevant sein werden und dass die europäische Ebene dabei entscheidend sein wird.
Die Bandbreite der Ressourcenpolitik und die damit einhergehende Fülle unterschiedlicher politischer Prozesse auf EU-Ebene machen diese Politikfelder allerdings nur schwer durchschaubar.

Umweltverbände weisen seit langem auf das enorme Potenzial von Effizienzmaßnahmen hin. Doch bisher verbleiben die Aktivitäten weitgehend auf der nationalen Ebene. Da die aktuellen politischen Entwicklungen aber von der europäischen Ebene ausgehen – mit der EU-Kommission als dem wesentlichen Treiber – gilt es, in Zukunft diese Prozesse stärker in den Blick zu nehmen. Denn die angestoßenen Initiativen bieten die Chance, tatsächliche Fortschritte in Richtung einer energie- und ressourceneffizienten Wirtschaft zu erreichen. Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle. Als größter Energie- und Ressourcenverbraucher der EU hat es nicht nur eine zentrale Verantwortung für eine zukunftsfähige Umgestaltung der Energiewirtschaft und nachhaltige Ressourcenpolitiken, sondern als bevölkerungsreichstes und wirtschaftsstärkstes Land auch ein wesentliches politisches Gewicht innerhalb der EU.

Es gilt in dem Zusammenhang, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, die absehbaren Verteilungskonflikte um knapper werdende Rohstoffe zu entschärfen und ihnen vorzubeugen und neue Arbeitsplätze und bessere Produktivität durch die Verlagerung von der Arbeitsproduktivität auf die Rohstoffproduktivität zu schaffen. Europa muss durch seine Vorreiterrolle beim neuen Paradigmenwechsel in der zyklischen Wirtschaftsentwicklung wettbewerbsfähiger werden. Mit der Strategie der Ressourceneffizienz soll generell klar gemacht werden, was theoretisch in der Energieversorgung bekannt ist: Effizienzsteigerung und Einsparen müssen zentrale Merkmale eines modernen Wirtschaftens sein. Das muss auf die gesamte stoffliche Seite des Wirtschaftens erweitert werden.