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EU-News zum Thema Wasser & Meere

  • EU-Kommission will Wasserschutz verbessern

    In einem Ergänzungsvorschlag zur Richtlinie über Prioritäre Stoffe spricht sich die EU-Kommission für eine stärkere Kontrolle wasserschädlicher Substanzen aus. Mit dem am Dienstag veröffentlichten Vorschlag plant die Kommission, bestehende Regelungen zu verschärfen und die Liste prioritärer Stoffe um 15 weitere Substanzen zu ergänzen. Umweltverbände begrüßten das Vorhaben, zeigten sich aber skeptisch.

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  • Radius von EU-Fischerei seit 1950 verdreifacht

    Ein Bericht im Auftrag der Umweltstiftung WWF zeigt die Ausweitung von Überfischung durch europäische Fischer und weltweit im Zeitraum von 1950 bis 2006. Die Flotten der Weltfischerei haben ihre Fangebiete demnach in diesem Zeitraum sogar verzehnfacht und befischen 100 Millionen Quadratkilometer.

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  • Fangquoten ignorieren erneut wissenschaftliche Empfehlungen

    Die EU-FischereiministerInnen haben am 16. Dezember die Fangquoten für 2012 für EU-Gewässer festgelegt. Die beschlossenen Quoten liegen zu 80 Prozent erneut – und zum Teil sehr deutlich - über dem Niveau, das von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde. Lesen...

Wasser & Meere

Überblick

Die Meere und Ozeane bedecken 70 Prozent der Oberfläche unserer Erde und liefern fast drei Viertel des Sauerstoffs, den wir zum Atmen benötigen. Dennoch sind nur ein Prozent der Wasservorkommen unmittelbar verwendbar für den Menschen und der Wasserverbrauch ist immens. Jegliche Abwässer kehren früher oder später in die Natur, insbesondere ins Meer oder ins Grundwasser, zurück. Dadurch kann eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit wie auch eine Schädigung der Umwelt hervorgerufen werden.

Für die meisten BürgerInnen der Europäischen Union ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und das unbedenkliche Baden in Seen eine Selbstverständlichkeit. Doch die Ressource Wasser wird durch unterschiedliche menschliche Einflüsse beeinträchtigt und gefährdet. Auf der einen Seite geschieht dies durch Einträge (Gifte, Düngemittel, Pestizide, Medikamente, verschiedenste Abwässer) aus Industrie, Landwirtschaft und Haushalten und auf der anderen Seite auch durch die Umgestaltung der aquatischen Ökosysteme zwecks Ausbau als Wasserstraßen oder zur Gewinnung von Bau- oder Ackerland.

Die EU hat im Politikfeld Wasser & Meere in den letzten Jahren zahlreiche Gesetzesinitiativen angeschoben. Eine der wichtigsten Vorschriften in diesem Bereich ist die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU sowie analog dazu die Meeresschutzrahmenrichtlinie. Bei beiden Rahmenakten steht nun ihre stringente Umsetzung sowie die der Tochterrichtlinien im Zentrum.

Aktuell arbeitet die EU-Kommission an einer sogenannten "Blaupause für den Schutz von Europas Wasser". Diese soll bis Ende 2012 fertiggestellt werden. Ihr Ziel ist es, nicht nur die Qualität des europäischen Wassers sicherzustellen, sondern auch die Quantität. Sie soll Empfehlungen für Politikmaßnahmen auf Basis der folgenden Berichte und Evaluationen enthalten: (1) Bewertung der Flusseinzugsmanagementpläne im Rahmen der WRRL, (2) Evaluation der EU-Strategie zu Wasserknappheit und Dürre, (3) Bewertung der Anfälligkeit der Wasserresourcen durch Klimawandel und andere menschliche Einflüsse und (4) Fitness-Check im Rahmen der "Bessere-Regulierung-Initiative".

Handreichung EU-Wasserpolitik 2011+

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Links & Literatur

Die wichtigsten EU-Regelungen und internationalen Abkommen auf einen Blick.

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ExpertInnen

Folgende Personen und Organisationen kennen sich wirklich gut aus mit dem Thema.

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