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EU-News zum Thema Chemie & Nanotechnologie

  • Chemikaliensicherheit: Neue Gefahrenpiktogramme wenig bekannt

    Die Europäische Umweltagentur (ECHA) hat in einer Studie zum Bekanntheitsgrad der neuen Symbole für die Risiken von Chemikalien erheblichen Informationsbedarf festgestellt. Die neuen Zeichen sind in der sogenannten CLP-Verordnung geregelt.

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  • Parlament segnet Biozid-Verordnung ab

    Das EU-Parlament hat heute in einer Abstimmung den zwischen Rat, Parlament und Kommission im November ausgehandelten Kompromiss über die Biozid-Verordnung bestätigt. Umweltverbände beklagen "vertane Chancen".

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  • Quecksilber: DNR unterstützt japanische Umweltaktive

    Die japanische Regierung hat vorgeschlagen, den zurzeit in Verhandlung befindlichen globalen Quecksilbervertrag "Minamata Konvention" zu nennen. Die japanische Umweltorganisation BürgerInnen gegen Chemieverschmutzung (CACP) ist besorgt, weil im Entwurfstext der Umgang mit bereits verseuchten Standorten zu schwach ausgefallen ist und fordert zu Protesten auf.

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Chemie & Nanotechnologie

(Bearbeitungsstand 08/09)

Gefahr für Mensch und Natur

In vielen Alltagsgegenständen wie Textilien, Elektronikgeräten und Lebensmitteln stecken giftige Chemikalien. Diese Stoffe werden zum Beispiel durch Erwärmung in die Raumluft abgegeben und über das Atmen aufgenommen oder sie reichern sich in unserer Nahrung an. Auch über die Haut kommen wir mit Chemikalien in Kontakt - über Kleidung, Kosmetika und Schuhe. Im Blut, Fett, Urin und Muttermilch eines Menschen können heute über 300 synthetische Chemikalien nachgewiesen werden. Die meisten der angewendeten Chemikalien sind noch nie auf die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und auf die Umwelt überprüft worden. Eine ganze Reihe der synthetisch hergestellten Stoffe stehen mittlerweile unter Verdacht, Krankheiten wie Brust- und Hodenkrebs oder Leukämie beziehungsweise Allergien, Geburtsfehler oder sinkende Spermienzahlen zu verursachen. Der direkte Nachweis von Ursache und Wirkung ist sehr schwierig und wurde bisher nur für wenige Substanzen lückenlos bewiesen, etwa für Asbest und Asbestose. Eine steigende Anzahl von Chemikalien, die uns in Alltagsprodukten umgeben, geben jedoch durch Forschungserbnisse und zunehmende Umweltkrankheiten Anlass zur Sorge. Die gefährlichsten dieser Stoffe sind als "besonders besorgniserregende" chemische Substanzen bekannt. Unter "besonders besorgniserregende" chemische Substanzen fasst man solche, die:

  • sich in der Umwelt nur sehr langsam abbauen (sehr persistente chemische Stoffe) und sich in Menschen und Tieren ablagern (sehr bioakkumulierbare chemische Stoffe) beziehungsweise eine Kombination aus persistenten, bioakkumulierbaren und toxischen Eigenschaften aufweisen,
  • eine endokrine Wirkung haben, das heißt auf das Hormonsystem wirken,
  • Krebs verursachen können (karzinogene Stoffe),
  • Gene verändern können (mutagene Stoffe),
  • das Reproduktionssystem beeinträchtigen können (reprotoxische Stoffe).
Lesen: Chemikalienpolitik
 

Gesetzestexte

Die wichtigsten EU-Regelungen und internationalen Abkommen auf einen Blick.

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EU-Kontakte & Links

Hier finden Sie eine Sammlung wichtiger Themenseiten der EU-Institutionen und Links zu Behörden und NGOs, die sich mit dem Thema Chemikalien und Nanotechnologie beschäftigen.

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ExpertInnen

Folgende Personen und Organisationen kennen sich wirklich gut aus mit dem Thema.

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